Alle Auswertungen können am Brett des Betriebsrats eingesehen werden.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Auswertung: Umfrage Arbeitszeit
Ein kleiner Auszug aus der vom Betriebsrat durchgeführten Umfrage zur Arbeitszeit. Ein klares Votum: Die Belegschaft widerspricht der Forderung des Arbeitgebers zu mehr Flexibilität.
Neue Ausgabe der "Na Klar"
Heute wollen wir Euch über die neue Ausgabe der verdi Großhandelszeitschrift "Na Klar" informieren, mit einem großen Bericht zur betrieblichen Arbeit von verdi und dem Betriebsrat in Pasing.
Die gesamte Ausgabe könnt ihr Euch auch unter dem folgenden Link runterladen:
Na Klar- Ausgabe 3
Viel Spass beim lesen
Dienstag, 19. Juni 2012
Hr. Speck und die Nerven...
Liebe Kollegen/innen,
In der Betriebsversammlung am 18.06.2012 um 21 Uhr ging es inhaltlich wieder stark zur Sache. So wie man es in den Versammlungen in Pasing gewohnt ist. Viel Inhalt, aber immer sachlich und fair.
Nicht nur der Betriebsrat stellte kritische Fragen, sondern auch die Belegschaft nahm durch viele Fragen sehr aktiv am Geschehen teil. Sichtlich genervt davon, platzte dem Geschäftsleiter Hr. Speck schlussendlich der Kragen. In lautem Tonfall erwiderte er die Frage eines Kollegen, der lediglich wissen wollte, wohin er sich mit seiner neuen Lohnsteuerkarte wenden müsse, und äußerte sich dahingehend, dass dies hier "kein Wunschkonzert" sei, und es jetzt auch mal reichen würde. Es folgte ein Monolog darüber, dass das Ganze hier mittlerweile zu weit ginge. Der Tonfall wurde von allen Anwesenden als extrem überzogen und unangebracht bewertet. Der Betriebsratsvorsitzende konnte die Situation schlussendlich wieder erfolgreich beruhigen.
Man darf von einem Geschäftsleiter bei Metro sicher ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz erwarten, auch in Momenten die man vielleicht nicht so prickelnd findet, wie Rundgänge mit den Metro- Spitzen durch den Großmarkt.
Sehr geehrter Hr. Speck, wir hoffen inständig auf dieser Seite über weiteres Fehlverhalten nicht mehr berichten zu müssen.
Montag, 11. Juni 2012
Gerichtstermin Caner findet nicht statt- Metro zahlt hohe Abfindung
"Hallo liebe Freunde,
es wird morgen (12.06.12) zu keinem Gerichtsverfahren kommen, da ich mich mit meinem früheren Arbeitgeber Außergerichtlich auf eine Abfindungssumme geeinigt habe. Ich habe für meine
Entscheidung lange nach gedacht und es viel mir nicht grad leicht. Ich danke euch allen für die Unterstützung der letzten Monate, es hat mir viel bedeutet und ich bin auch dankbar solche Freunde zu haben. Ich werde obwohl ich bei der Metro nicht mehr arbeiten werde trotzdem Gewerkschaftlich bei Ver.di aktiv bleiben. Den man sieht bei uns das Solidarität über Fachbereiche und über Bezirke gehen kann. In diesem Sinn
Mit kollegialen Grüßen
Caner "
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Es fällt schwer zu akzeptieren, dass ein Unternehmen sich so freikauft- und Gerechtigkeit nicht gesprochen wird. Aber für Caner ist dies mit Sicherheit die richtige Entscheidung. Nach all dem Hin und Her, Gesprächen mit allen Verantwortlichen, möglichen Beschäftigungschancen usw. und doch keinem Ergebnis, kann man es verstehen, wenn ein junger Mensch irgendwann nicht mehr die Kraft aufbringen kann um noch eine weitere "Schlacht" zu begehen. Metro hat sich in diesem Zusammenhang von seiner schlechten Seite gezeigt...und das wird hängen bleiben.
Lieber Caner, alles Gute für dich- und danke für dein Engagement als JAV bei Metro Pasing, und Metro Deutschland.
Du machst deinen Weg.
Freitag, 1. Juni 2012
Erinnerung: Gerichtstermin Caner
Zur Erinnerung:
Caner hat seinen Gerichtstermin am 12. Juni um 13Uhr im Arbeitsgericht München- Winzererstrasse 104.
Wäre toll wenn sich so viele wie möglich von Euch solidarisch zeigen würden, und ihm durch eure Anwesenheit (die Verhandlung ist öffentlich) die nötige Unterstützung zeigen würden, die der Gute bestenes brauchen kann.
Montag, 21. Mai 2012
Bericht zur ersten Sitzung der Einigungsstelle BV Arbeitszeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Mit ein wenig Verzögerung wollen wir euch über die ersten Gespräche in der Einigungsstelle zur Regelung zur Arbeitszeit informieren, die am vergangenen Montag tagte.
Vorneweg: Die Zeichen stehen auf Flexibilisierung! Die Arbeitgeberseite argumentierte mit Kunden- und Umsatzströmen an denen sich die Personaleinsatzplanung orientieren müsse. Weg von starren Schichtsystemen die sich Jahrzehnte lang bewährten, hin zu wechselnden Arbeitszeitbeginnen. Darüber hinaus soll auch die Wochenarbeitszeit variabel gestaltet werden. Konkret kann das bedeuten, dass in den Weihnachtswochen beispielsweise 40Stunden gearbeitet wird, und in schwachen Zeiten dann eben nur 37 Stunden. Gesundheitsschutz und Planbarkeit für den Mitarbeiter spielten in den Überlegungen der Arbeitgeber keine Rolle. Eine sehr unausgewogene Sicht.
Die Vertreter für den Betriebsrat argumentierten, dass es bereits bei den alten Strukturen noch Möglichkeiten zur besseren Abdeckung von Spitzen gäbe, die bis heute nicht ausgereizt werden- ohne gleich alles an mögliche an Felxibilisierung umsetzen zu müssen.
Beide Parteien sind verpflichtet, ihre Wünsche und Forderungen bis Pfingsten dem Einigungsstellenvorsitzenden zukommen zu lassen. Er wird dann versuchen erste Lösungsoptionen, die beide Seiten vereint, zu erarbeiten.
Der Betriebsrat wird in seiner nächsten Sitzung am 29.05 beraten, ob es zum Thema Arbeitszeit noch eine Umfrage unter der Belegschaft geben wird.
Nächster Verhandlungstermin: 3.Juli 2012
Mit kollegialen Grüßen
Euer verdi Infoblog Team
Mit ein wenig Verzögerung wollen wir euch über die ersten Gespräche in der Einigungsstelle zur Regelung zur Arbeitszeit informieren, die am vergangenen Montag tagte.
Vorneweg: Die Zeichen stehen auf Flexibilisierung! Die Arbeitgeberseite argumentierte mit Kunden- und Umsatzströmen an denen sich die Personaleinsatzplanung orientieren müsse. Weg von starren Schichtsystemen die sich Jahrzehnte lang bewährten, hin zu wechselnden Arbeitszeitbeginnen. Darüber hinaus soll auch die Wochenarbeitszeit variabel gestaltet werden. Konkret kann das bedeuten, dass in den Weihnachtswochen beispielsweise 40Stunden gearbeitet wird, und in schwachen Zeiten dann eben nur 37 Stunden. Gesundheitsschutz und Planbarkeit für den Mitarbeiter spielten in den Überlegungen der Arbeitgeber keine Rolle. Eine sehr unausgewogene Sicht.
Die Vertreter für den Betriebsrat argumentierten, dass es bereits bei den alten Strukturen noch Möglichkeiten zur besseren Abdeckung von Spitzen gäbe, die bis heute nicht ausgereizt werden- ohne gleich alles an mögliche an Felxibilisierung umsetzen zu müssen.
Beide Parteien sind verpflichtet, ihre Wünsche und Forderungen bis Pfingsten dem Einigungsstellenvorsitzenden zukommen zu lassen. Er wird dann versuchen erste Lösungsoptionen, die beide Seiten vereint, zu erarbeiten.
Der Betriebsrat wird in seiner nächsten Sitzung am 29.05 beraten, ob es zum Thema Arbeitszeit noch eine Umfrage unter der Belegschaft geben wird.
Nächster Verhandlungstermin: 3.Juli 2012
Mit kollegialen Grüßen
Euer verdi Infoblog Team
Samstag, 12. Mai 2012
Einigungsstelle "Betriebsvereinbarung Arbeitszeit"
Am kommenden Montag tagt die Einigungsstelle zur Vereinbarung über Arbeitszeitregelungen im Markt. Nachdem die Sichtweisen vollkommen auseinander liegen, hat der Betriebsrat beschlossen das Thema in die Einigungsstelle zu geben. In zwei (zur vereinbarten dritten ist der Arbeitgeber nie erschienen) Verhandlungsrunden im Vorfeld hat sich bereits gezeigt, dass die Vorstellungen weiter nicht auseinander liegen könnten. Die Geschäftsleitung wünscht absolute Flexibilität- der Betriebsrat eine Planungssicherheit für seine Kollegen/innen.
Für den Betriebsrat werden neben dem Betriebsratsvorsitzenden Dominik Datz, der Rechtsanwalt M. Mücken und Dirk Nagel von ver.di die Verhandlungen in der Einigungsstelle führen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Freitag, 4. Mai 2012
Zeitungsartikel aus der Publik / Stellenabbau Zentrale
Ein paar Themen zum Wochenende:
1. Der 1.Mai in München war ein toller Erfolg. Knapp 5000 Leute versammelten sich auf dem Marienplatz. Auch das Nachmittagsprogramm wurde gut besucht. Allen dabei gewesenen einen herzlichen Dank.
2. Auf dem Foto findet ihr den Artikel aus der aktuellen Publik über unsere Klagen. Der ein oder andere dürfte ihn schon in der Zeitung gelesen haben.
3. Neuer Stellenabbau bei Metro:
Da es in der AG drunter und drüber geht, möchten wir Euch dringend raten an der kommenden Betriebsversammlung teilzunehmen.
Montag, 30. April 2012
Mehr Geld- Lohnzettel prüfen...
Liebe Kollegen/innen,
Die zum 01.04.2012 wirksame Tariferhöhung trägt nun erste Früchte- auf der aktuellen Abrechnung müsste diese zu spüren sein. Bitte prüfen...
Mehr Infos dazu hier:
http://handel.bayern.verdi.de/tarifbewegung/gros-und-ausenhandel/#mehr-geld-ab-01-april-2012
Infos geben Euch natürlich auch eure Betriebsräte.
Einen schönen Tag der Arbeit wünschen wir- wäre toll den ein oder anderen von Euch morgen zu sehen.
Dienstag, 24. April 2012
Tag der Arbeit- Wir sind dabei...und du?
Liebe Kollegen/innen,
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch ihr am 1.Mai für die Rechte der Arbeitnehmer auf die Straße gehen würdet. Allein, mit Euren Familien, oder auch mit Euren Kollegen.
Viele der Metrojaner aus Pasing treffen sich um gemeinsam an der Veranstaltung teilzunehmen.
Treffpunkt: 9.45Uhr
Ort: Schwanthalerstrasse 73 (gegenüber dem DGB Haus)
Es besteht keinerlei Verpflichtung- wer auch nur 1-2 Stunden Zeit aufbringen kann, ist natürlich ebenfalls willkommen. Je mehr wir sind, desto besser.
Mehr zum Programm hier:
Wir freuen uns auf Euer kommen.
Mittwoch, 11. April 2012
Kampf gegen befristete Beschäftigungsverhältnisse
Wir wollen heute ein paar kurze Worte zur Entwicklung der Befristungen im Pasinger Metro Markt verlieren. Denn das was da passiert, darf sicher als Erfolgsgeschichte betitelt werden. Entgegen der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, konnte der Betriebsrat durch seine geradlinige Personalpolitik den Arbeitgeber zu einem mehr oder weniger freiwilligem Umdenken bewegen. Heute spiegelt sich im Markt die glückliche Situation wider, dass man von einer Befristungsquote von ca. 6,3% sprechen kann. Bei den Vollzeitbeschäftigten allein betrachtet wird Sie bald unter die 3% Marke fallen.
Dieses Beispiel sollte Schule machen- passt es doch so gar nicht in die Vorstellungen von Unternehmensberatern und Co. Ein Betrieb kann enorme Umsatzzuwächse erwirtschaften und dabei soziale Belange berücksichtigen. Vielleicht doch ein Indiz, dass sichere Arbeitsplätze auch ein Teil von guter Arbeit sind, und dies nicht nur den Arbeitnehmern/innen zu Gute kommt.
Mittwoch, 28. März 2012
Gerichtsverfahren Teil I
Am Dienstag, den 27.03.2012 kam es nun zu den ersten Güteterminen in Sachen Eingruppierung. Wie man erwarten durfte, hat der Anwalt von Metro alle vorliegenden Geltendmachungen zurückgewiesen.
Gerade bei den Klagen bezüglich des AGG, also der Schlechterstellung durch die Altersklassen des Tarifvertrags für junge Kollegen/innen, machte der Richter eine schon sehr klare Aussage in welche Richtung da das Urteil steuern wird, zumal es schon genug Rechtssprechung in diesem Zusammenhang gibt. Gerade auch zuletzt im Zusammenhang mit der Urlaubsregelung im öffentlichen Dienst. Hier können unsere jungen Kollegen/innen die Klage erhoben haben, sehr positiv in den Kammertermin gehen.
Der Ausgang der anderen besprochenen Klagen, bei denen es in allen Fällen um eine Umgruppierung von G3 in G4 geht, wird sicherlich an den Schriftsätzen und der Verhandlung im Kammertermin liegen. Hier dürfen wir alle sehr gespannt sein.
Gerade bei den Klagen bezüglich des AGG, also der Schlechterstellung durch die Altersklassen des Tarifvertrags für junge Kollegen/innen, machte der Richter eine schon sehr klare Aussage in welche Richtung da das Urteil steuern wird, zumal es schon genug Rechtssprechung in diesem Zusammenhang gibt. Gerade auch zuletzt im Zusammenhang mit der Urlaubsregelung im öffentlichen Dienst. Hier können unsere jungen Kollegen/innen die Klage erhoben haben, sehr positiv in den Kammertermin gehen.
Der Ausgang der anderen besprochenen Klagen, bei denen es in allen Fällen um eine Umgruppierung von G3 in G4 geht, wird sicherlich an den Schriftsätzen und der Verhandlung im Kammertermin liegen. Hier dürfen wir alle sehr gespannt sein.
Dienstag, 27. März 2012
Sicherheit für Martina! Und hoffentlich auch bald für alle anderen "Härtefälle"
Es ist geschafft. Die Betriebsrätin Martina Sumpf hat einen Vertrag unterzeichnen können, der ihre Arbeitszeiten so regelt, dass Sie ihrer Mutterrolle nachgehen kann. In den Gesprächen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung unter der Hinzuziehung eines Mediatoren Teams konnte dies vereinbart werden.
Nun macht sich der Betriebsrat auf den Weg, derartige Regelungen für alle Härtefälle im Markt zu regeln. Die Vorzeichen sind schwierig, denn in den Verhandlungen zur Arbeitszeit (und diese auch derartige Regelungen fallen) hatte Metro den Verhandlungstisch verlassen. Nun findet man sich in der Einigungsstelle wieder. Was dabei rauskommt wird sich zeigen. Wir hoffen jedoch, dass zumindest ein Mindestmaß an Rechtssicherheit für benachteiligte Mitarbeiter erzielt werden kann, und sich Metro hierbei nicht zu stark dagegenstämmt.
Sonntag, 18. März 2012
Erste Erfolge in Sachen Eingruppierung
Wir können Euch erste Erfolge vermelden.
Wie ihr wisst klagen viele der Pasinger Kollegen/innen in Sachen Eingruppierung. Die ersten Gütetermine für die ersten Klagenden stehen auch schon fest.
Bereits im Vorfeld von Gerichtsterminen hat Metro bei 7 Kollegen/innen ein Einsehen gehabt, und bereits jetzt die geforderte Eingruppierung vorgenommen. Das freut uns für die Betroffenen. Bleibt nur die Frage wieso nicht für alle?
Fazit: Im Non- Food Bereich sind nun alle Beschäftigten mindestens in G2 eingruppiert. Ein toller Erfolg und der Beleg, dass sich kämpfen lohnt. Bis zu 350€ mehr im Monat hat nun so mancher Kollege auf dem Lohnzettel.
Dienstag, 13. März 2012
Fragwürdige Führungskraft!
Der Pasinger Betriebsrat hielt am 12.03.2012 in 2 Teilversammlungen die erste Betriebsversammlung im Jahre 2012 ab. Beide Veranstaltungen können durchaus als gelungene Veranstaltungen angesehen werden.
Ein Vorfall der dem Betriebsrat kurz vor der Abendveranstaltung zugetragen wurde, und auch als Wortbeitrag in der Versammlung aufgekommen ist, hinterlässt aber einen faden Beigeschmack.
Der Vorwurf, der Nachtschichtleiter würde Kollegen mit ausländischen Wurzeln in ihrer Ehre verletzten wiegt schwer. Konkret stehen die Aussagen im Raum, dass der Leiter der Nachtschicht mit ausländischen Kollegen im gebrochenem deutsch sprechen würde- begründet mit der Tatsache sie würden ja auch so sprechen. Ein unfassbares Verhalten, das uns alle sprachlos macht. Der Betriebsrat nimmt sich dem Thema an, und fordert von der Geschäftsleitung nun endlich Taten, nachdem diese Führungskraft bereits mehrmals negativ aufgefallen ist.
Der Geschäftsleiter gab in der Versammlung noch zu verstehen, er werde Gespräche führen.
Die Gewerkschaft verdi fordert schnellstmögliche Aufklärung, und bei Verhärtung des Verdachts die Konsequenz, die ein derartiges Verhalten verdient. Fragwürdiges Führungsverhalten hat in keinem Betrieb etwas zu suchen...
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